„Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ – oder: Hilfe, ein Eisbär sitzt im Kühlschrank!
Mit großer Freude führten die dritten Klassen das Klima-Musical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ auf.


Bevor es aber soweit war, wurde in allen dritten Klassen eifrig und ausdauernd geprobt. Frau Winter studierte mit viel Geduld die zahlreichen Lieder mit den Kindern ein und begleitete sie dabei mitreißend am Klavier. Gemeinsam mit Frau Weinzierl, Frau Steindl und Frau Scharrer wuchsen nach und nach auch die Spielszenen zu einer gelungenen Aufführung zusammen.
Schon bei den ersten Liedern sprang der Funke auf das Publikum über. Ob bei „Wir sind die Stromfresser“, „Wir streuen Sand“ oder „Freunde der Erde“ –sangen die Kinder mit sichtbarer Freude und nahmen die Zuschauer mit auf ihre musikalische Reise rund um den Schutz unserer Erde.
Im Musical treffen der Eisbär Lothar und der Pinguin Dr. Ping aufeinander. Weil ihre Eisschollen am Nord- und Südpol immer kleiner werden, machen sie sich auf den Weg zu den Menschen. Dort lernen sie die Kinder Paul und Luisa kennen. Gemeinsam kommen sie den frechen Stromfressern Ampere, Volt und Watt auf die Spur, die einen regelrechten Wettstreit veranstalten, wer am meisten Strom verschwendet. Als der Eisbär schließlich sogar Zuflucht im Kühlschrank sucht, sorgte das für viele Lacher im Publikum. Doch hinter den lustigen Szenen steckte eine wichtige Botschaft: Jeder kann mit kleinen Veränderungen im Alltag dazu beitragen, unsere Erde zu schützen.
Alle Kinder waren mit großem Elan dabei – ob als Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne oder als Teil des Chors. Die Kinder in den Rollen zeigten viel Mut, spielten ihre Szenen überzeugend und sprachen ihre Texte sicher. Der Chor der übrigen Drittklässler unterstützte das Musical mit kräftigem Gesang und sorgte dafür, dass die Lieder das Publikum begeisterten. So trug jedes Kind auf seine Weise zum Erfolg der Aufführung bei. Mit ihrer Aufführung machten die Kinder Mut, auf unsere Umwelt zu achten. Denn jeder kann im Alltag einen kleinen Beitrag leisten – und gemeinsam können wir viel erreichen, damit der Eisbär auch künftig auf seiner Scholle wohnen kann und nicht in den Kühlschrank umziehen muss.
Text + Bilder: A. Scharrer







