Klasse 4c erhielt Einblick in „Mission-Eine Welt“

Geschrieben von Arwen Forster, Katja Zwierz, David Neuber, Max Breyer.

Am 24.1 2018 besuchten wir mit unserer Klasse die Mission. Dort bastelten wir Trommeln und wurden durch die neuen Ausstellungsräume geführt.
Zu Beginn besichtigten wir den tollen Eine-Welt-Laden und erfuhren von Frau Frercks, dass alle Produkte hier aus fairem Handel stammen. Das bedeutet, dass z.B. ein Kakaobauer so viel Geld verdient, dass er alle seine Kinder zur Schule schicken kann und genug Geld zum Leben hat. Unvorstellbar für uns, dass wir nicht zur Schule gehen könnten! Natürlich sind die Produkte etwas teurer, aber die Schokolade schmeckte unbeschreiblich und wir ließen dafür gerne etwas von unserem Taschengeld im Laden zurück.


Im Anschluss teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die eine Gruppe mit Frau Hauenstein ihre eigenen Trommeln basteln durfte, besichtigte die andere mit Frau Frercks das Museum. Hier gab es viele interessante Informationen zu den Partnerländern der Mission, wie Papua-Neuguinea oder Tansania. Super fanden wir, dass wir vieles selbst ausprobieren konnten. Wir fuhren z.B. mit einem Bus, dem „Matatu“ durch Nairobi und konnten das Gewimmel der Men-schen an einem Busbahnhof  hautnah miterleben. Es war auch toll zu sehen, wie farbenfroh sich die Menschen in Afrika kleiden und wir durften diese Kleider selber anprobieren. Danach erfuhren wir auch einiges über die Schule, z.B. dass die Schüler dort rot-blaue Schuluniformen tragen. Stellt euch das mal in Neuen-dettelsau vor! Interessant fanden wir die selbst hergestellten Arbeitsmittel, mit denen in der Schule gelernt wird. Es gab z.B. Kreppbuchstaben auf  Holz oder Körper aus Aluminium. Manche Klassen können in Afrika bis zu 50 Kinder stark sein. Wenn dann ein Lehrer ausfällt, sind es auch schon mal 100 Kinder in einem Raum! Dass die Schüler da brav sein müssen, leuchtete uns schnell ein.
Beim Trommelbasteln mit Frau Hauenstein hatten wir besonders viel Spaß. Sie zeigte uns, wie wir aus ganz einfachen Materialien eine richtig stabile Trommel bauen können. Leider mussten wir dazu etliche Kalender und Zeitschriften zer-schneiden. Die Bastelei mit Leim und Pappröhren begeisterte uns total und zum Schluss hatten alle eine superschöne Trommel hergestellt, die wir in Zukunft täglich im Schulhaus erklingen lassen.
Es war ein wunderbarer, erlebnisreicher Schultag; wir haben viel gelernt und bedanken uns bei Frau Hauenstein und Frau Frercks und natürlich bei unserer Lehrerin Frau Adler-Haderlein.

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